R

Rauheit

Regenintensität

Renaturierung

Restrisiko

Restwasserführung

Retention

Retentionsfläche - Retentionsbecken

Rückbau


Rauheit: Fließendes Wasser wird durch Reibung z.B. an Flusssohle oder Uferböschung gebremst. Die Rauheit der Berührungsfläche ist ein Maß für die Stärke der Reibung.

Regenintensität: Ist die Regenmenge, ausgedrückt in Regenhöhe pro Zeiteinheit (z.B. mm/h).

Renaturierung: Rückbau von Flußbegradigungen oder Neuverlegung des Flußbettes mit dem Ziel, natürliche Fließverhältnisse wiederherzustellen.

Restrisiko: Restrisiko ist das trotz technischer Vorsorge verbleibende Risiko des Versagens einer technischen Anlage. Das Restrisiko besteht in einer Kombination von unvorhersehbaren unglücklichen Umständen, die zu Störfällen führen und im menschlichen Fehlverhalten.

Restwasserführung: Das nach einer Ausleitung (z.B. für Kraftwerke) im Fluss verbleibende Wasser.

Retention: Im Seitenbereich des Flussbettes und in der Flussaue wird bei Überflutungen ein Teil des Wasser zwischengespeichert. Dies führt dazu, dass das Wasser flussabwärts langsamer steigt. Die Hochwasserwelle wird verzögert und verläuft flacher. Die Retention ist umso größer je geringer das Gefälle ist.

Retentionsfläche - Retentionsbecken: In der Flussaue, d.h. seitlich des Flussbettes wird bei Überschwemmung das ausgeuferte Wasser zwischengespeichert (natürlicher Rückhalteraum). Dies führt dazu, dass das Wasser flussabwärts langsamer steigt, die Hochwasserwelle wird verzögert und verläuft flacher. Der Effekt der Rückhaltung ist umsogrößer, je geringer das Fließgefälle ist.

Rückbau: D.h. begradigten Flüssen wird wieder mehr Platz gegeben - Feuchtgebiete und Auen können  wieder entstehen.


Amt der NÖ Landesregierung - Abteilung Wasserbau • Regionalstelle Mostviertel
Tel: 0 7472/90 25-105 60, E-mail: post.wa3mostviertel@noel.gv.at

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